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Die Viskoelastika von Alcon

Während einer Kataraktoperation müssen Viskoelastika den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden.

Die beiden wichtigsten sind:

  • Gewebeschutz
  • Raumerhalt

Da diese speziellen Anforderungen unterschiedliche physikochemische Eigenschaften voraussetzen, ist es sehr wichtig, die Eigenheiten der einzelnen Viskoealstika zu kennen.

Viskosität

Bei der Betrachtung viskoelastischer Substanzen ist es wichtig, zwischen Ruheviskosität (Nullscherviskosität) und dynamischer Viskosität zu unterscheiden. Die dynamische Viskosität zeigt, wie sich die Viskosität einer Flüssigkeit in Abhängigkeit von der auf sie einwirkenden Kraft verändert (erhöhte Scherraten).

Eine Substanz, die ihre Viskosität unter Kraftzufuhr verliert, wird als pseudoplastisch bezeichnet.

Kohäsiv, dispersiv und mehr

Kohäsive Viskoelastika (wie z. B. ProVisc®) haben ein hohes Molekulargewicht, besitzen lange Molekularketten und verhalten sich pseudoplastisch. Sie zeigen ihre wahre Stärke im Raumerhalt und sind nach einer Kataraktoperation sehr leicht wieder zu entfernen.

Dispersive Viskoelastika (wie z. B. Viscoat®) haben ein geringeres Molekulargewicht, besitzen kurze Molekularketten und verlieren ihre Viskosität unter Energiezufuhr nicht (sind nicht pseudoplastisch). Sie bieten hervorragenden Schutz während der gesamten Kataraktoperation und eignen sich gut zum Benetzen von Instrumenten.

Und mehr: DisCoVisc®, das einzige im Markt befindliche viskös-dispersive Viskoelastikum, vereint die wichtigsten Vorzüge kohäsiver und dispersiver Viskoelastika: Raumerhalt und Schutz. Und das in einer Spritze.

Folder Alcon Viskoelastika Broschüre