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Komplikationsmanagement: IFIS - was ist zu tun?

Immer öfter werden Sie im klinischen Alltag mit unterschiedlichen Komplikationen konfrontiert. Eine der häufigsten und momentan am meisten diskutierten Komplikationen ist das Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) und dessen intraoperatives Management. Dieses Thema wurde in jüngster Zeit bereits im OP-Forum der OC angesprochen. Nun erklären in einer Sonderbeilage der ‘Cataract and Refractive Surgery Today’ weitere renommierte Experten auf dem Gebiet der Kataraktchirurgie ihre Vorgehensweise bei IFIS-Patienten. Viele von ihnen haben festgestellt, dass diese Fälle vor allem durch eine Reduktion der Strömungsverhältnisse in der Vorderkammer sicher gemanagt werden können. Dabei erweist sich die OZil® Technologie des INFINITI® Vision Systems durch seine hervorragende Followability als Operationsmethode der Wahl.

2005 lenkten Dr. Chang und Dr. Campbell die Aufmerksamkeit der Ophthalmochirugen auf das intraoperative Floppy-Iris-Syndrom (IFIS). Dieses Symptom trat bei Menschen auf, die mit einem α-Blocker behandelt wurden. Herkömmliche Symptome sind eine besonders mobile und spannungsarme Iris und eine enge Pupille. Diese Umstände sind eine wahre Herausforderung während der Kataraktoperation.

Kataraktoperateure versuchen ständig neue Wege zu finden, um IFIS Fälle in der Kataraktchirurgie zu managen. Viele Operateure dehnen die Pupille, injizieren Medikamente, um die Iris zu festigen oder verwenden stabilisierende Mittel, um die Iris zu kontrollieren. Das künstliche Öffnen der Iris kann allerdings bleibende Schäden mit sich bringen.

Experten auf dem Gebiet der Kataraktchirurgie stellten fest, dass die Fluidikverhältnisse bei der torsionalen Phako mit OZil® dem Chirurgen eine weitaus bessere Kontrolle bei der Behandlung von IFIS Patienten bieten, als dies beim herkömmlichen longitudinalen Ultraschall der Fall ist.

Die grundlegend reduzierte Abstoßung (verbesserte Followability) bei der Anwendung von torsionalem Ultraschall (OZil®) erlaubt die Verwendung reduzierter Parameter, ohne Effizienz und Sicherheit einzuschränken. Wer zusätzlich mit INTREPID® (mikro-koaxiales System) arbeitet, verringert die Wahrscheinlichkeit ernster Iris-Prolapse.

Glanzlichter:

  • Dr. Richard Tipperman verwendet OZil® - torsionalen Ultraschall und das INTREPID® FMS um die Strömungsverhältnisse in der Vorderkammer zu stabilisieren. Hohe Fluidikparameter können bei einem Floppy-Iris-Syndrom die Gefahr eines Irisprolapses verstärken. Zusätzlich verwendet er Epinephrine. Mit dieser Kombination musste er bei einem IFIS Patienten noch nie zu einer mechanischen Stabilisierung der Pupille greifen.
  • Dr. Ike Ahmed sieht zwei Haupterrungenschaften beim torsionalen Ultraschall: Verbesserte Followability und Reduktion intraokularer Turbulenzen. Gute Followability und geringe Turbulenzen sind sehr wichtig beim Management des Floppy-Iris-Syndroms: Durch starke Turbulenzen wird die Iris noch mobiler und flatteriger, was wiederum zu einem Irisprolaps in die Inzision führen kann. Zusätzlich weist er noch auf die Wichtigkeit einer soliden Wundkonstruktion hin und gibt an, dass in manchen Situationen stabilisierende Elemente notwendig sein können.
  • Dr. Robert Cionni diskutiert in seinem Beitrag vor allem Wundkonstruktion und Ort der Inzision. Während der Operation verwendet er DisCoVisc®, um die Iris zu manipulieren und die Pupille zu weiten. Des Weiteren weist er darauf hin, dass OZil® ihm das Arbeiten mit niedrigen Parametern erlaubt, ohne Effizienz einzubüßen.
  • Dr. Robert Lehmann beschreibt, dass torsionaler Ultraschall und eine 2,2 mm Inzision in den letzten Jahren die größten Errungenschaften für seine OP-Technik sind. Er gibt Insidertipps zu seiner OP-Technik und gibt Empfehlungen in Bezug auf die Implantation torischer Linsen bei diesen anspruchsvollen Fällen.

Videos

Die Videos können Sie sich gerne unter http://www.eyetube.net/v.asp?wadava ansehen. Hierzu ist eine kostenlose Registrierung bei ‚eyetube’ notwendig. Das pdf der Sonderveröffentlichung als Download steht hier für Sie bereit: Management IFIS SV

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