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Alcon und WaveLight ziehen an einem Strang

Im November 2007 hat die Alcon, Inc. die Aktienmehrheit der WaveLight® AG, Erlangen erworben. Seit dieser Zeit haben Alcon® und WaveLight® Möglichkeiten gefunden, die Stärken beider Unternehmen zu nutzen, um den Bedürfnissen der refraktiven Chirurgen heute und auch in Zukunft noch besser gerecht zu werden. Durch die Kombination von Alcon®’s globalen Ressourcen und der gut etablierten Infrastruktur sowie WaveLight®'s technologischer Führung und fortschrittlicher Produktpalette können beide Firmen gemeinsam ein umfassendes refraktives Produktportfolio bieten. Ab sofort wird der Vertrieb und Verkauf von WaveLight®-Produkten in Deutschland und Österreich von der Alcon Pharma GmbH in Freiburg übernommen. Im Sinne einer reibungslosen Zusammenarbeit wird Alcon® die Expertise des exzellenten Teams der WaveLight® AG für den Technischen Service und das klinische Training weiter nutzen. Die Ihnen für technische Fragen bekannten Ansprechpartner bei WaveLight® bleiben weiterhin bestehen. Selbstverständlich können Sie sich auch in Zukunft bei allen technischen Fragen an die Service Hotline von WaveLight®  wenden. Organisatorisch ist der Bereich refraktive Laserchirurgie bei Alcon in der Abteilung Augenchirurgie - Leitung Frau Irene Sturm - integriert. Ihr Ansprechpartner dort ist Herr Lucas Michel.

Compliance von Kontaktlinsenträgern

Eine US-Studie beschäftigte sich mit der Frage, wie genau die Pflegeanweisung von Anpasser und Beipackzettel durch KL-Träger befolgt wird. Die höchste Abweichung (53%) lag in der Verwendung von Leitungswasser - anstatt Pflegelösung - zum Abspülen des Behälters. Knapp 50% lassen trotz anderweitiger Anweisung die manuelle Reinigung weg. 35% der Träger verzichten auf Händewaschen vor der Linsenhandhabung. Bei 34% kamen Linsenentnahme und Wieder-Aufsetzen ohne Desinfektion vor und 15% gaben zu, ihre Pflegelösung im Behälter mehrere Tage lang zu verwenden.

Wichtig ist die Risikoeinschätzung der einzelnen 'Versäumnisse'. Beim Verzicht auf Reiben und Händewaschen spielt die Qualität der Lösung eine große Rolle: Pflegemittel mit Stand-Alone-Freigabe werden mit der zusätzlichen Kontaminierung gut fertig, Einfach-Lösungen nicht. Ein größeres (und selten beachtetes) Problem scheint Leitungswasser zu sein, da sich über diesen Weg Pseudomonaden auf der Behälterinnenseite festsetzen und innerhalb von Stunden einen Biofilm ausbilden können. Bakterien in einem solchen Biofilm sind bis zu 300fach desinfektionsresistenter als Erreger in einer Lösung.

Quelle: Dr. R. Stone, The importance of Compliance, Poster BCLA 2008: Download: The Importance of Compliance

Infobrief Kontaktlinsen-Pflege: INFOBRIEF Kontaktlinsen-Pflege

AcrySof® IOL - eine Erfolgsgeschichte

Mit einem rauschenden Fest feierte Alcon die verdiente Erfolgsgeschichte der AcrySof® IOL, einer Linse, die den gesamten Intraokularlinsenmarkt entscheidend geprägt hat. Schon bei der Einführung im Jahr 1993 zeichnete sich die AcrySof® Multi-Piece durch eine sehr gute Verträglichkeit, ausgezeichnete optische Eigenschaften, eine kontrollierte Entfaltung sowie eine deutlich geringere Nachstarrate aus. Selbstverständlich hat sich Alcon nicht auf diesem Erfolg ausgeruht: Im Jahr 2000 wurde das Design optimiert und die AcrySof® Single-Piece als einstückige, faltbare IOL wurde auf den Markt gebracht. Die patentierten Stableforce Haptiken ermöglichen die Implantation durch eine minimale Inzision, spannen den Kapselsack auch bei Kapselsackschrumpfung optimal aus und gewährleisten so eine langfristige und außergewöhnliche Stabilität im Kapselsack. Die AcrySof® Single-Piece IOL dient seither als Plattform für alle weiteren Entwicklungen.

Einführung des Blaulichtfilters 2003

Eine bedeutende Innovation war die stabile Integration eines Blaulichtfilters in das AcrySof® Material. Dieser spiegelt die Filtereigenschaften der natürlichen Linse wider und trägt so zum Schutz der Netzhaut vor energiereichem blauen Licht bei. Anfängliche Bedenken, der Blaulichtfilter könne Farben-, Konstrast- und Dämmerungssehen beeinträchtigen, haben sich nicht bestätigt.

Einführung der AcrySof® IQ IOL

Eine Optimierung im Sinne einer verbesserten Bildqualität wurde mit der AcrySof® IQ (Image Quality) verwirklicht. Die asphärische Optik der AcrySof® wird durch eine Reduktion der Mittendicke erreicht, was diese Linse für eine 2,2 mm Inzision prädestiniert.

Einführung der AcrySof® Toric und AcrySof® ReSTOR®

Auch refraktive Kataraktpatienten können mit innovativen AcrySof® IOL versorgt werden. Wie die Ergebnisse der FDA-Zulassungsstudie zeigen, zeichnet sich die AcrySof® Toric Intraokularlinse durch eine exzellente Rotationsstabilität aus und stellt daher eine effektive Möglichkeit zur präzisen Astigmatismuskorrektur im Rahmen der Kataraktchirurgie dar.

Die auf der einzigartigen apodisierten Diffraktionsoptik basierende AcrySof® ReSTOR® Aspheric versorgt die Patienten nach Katarkatoperation mit einem sehr guten Sehvermögen im gesamten Sehbereich und macht sie weitestgehend unabhängig von einer Brille.

Fazit: Zahlreiche klinische Studien belegen die ausgezeichnete Qualität dieses material und mehr als 30 millionen AcrySof® IOL-Implantationen weltweit sprechen für sich. Somit wird diese beeindruckende, fünfzehnjährige Erfolgsgeschichte sicherlich auch in Zukunft fortgeschrieben. 

 

Eine Erfolgsgeschichte feiert Geburtstag

Über 30 Millionen implantierte AcrySof® IOL weltweit sprechen für sich. Dieser schöne Erfolg basiert auf einer Summe unübertroffener Eigenschaften:

  • exzellente Biokompatibilität und Stabilität
  • kontrollierte Entfaltung
  • ausgezeichnete optische Eigenschaften
  • schnelle Erreichung der Zielrefraktion
  • langfristige Stabilität im Kapselsack
  • niedrige Nachstarrate

Gerne möchten wir dieses Jubiläum mit Ihnen auf der DOC 2008 in Nürnberg feiern. Kommen Sie doch einfach am Samstag, dem 14. Juni gegen 16.30 Uhr am Alcon Stand vorbei, erleben Sie gemeinsam mit uns zauberhafte Momente und holen Sie sich Ihre süße Überraschung ab. Alcon Stand: IV 63

INTREPID® - kleine Inzision bei großem Komfort

Die Entwicklung bei der Phakoemulsifikation geht eindeutig in Richtung kleinere Inzision. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Eine dichtere Inzision mit reduziertem Infektionsrisiko und weniger induziertem Astigmatismus. Mit dem neuen INTREPID® System von Alcon stehen Ihnen alle Komponenten zur Verfügung, die Sie für eine erfolgreiche micro-coaxiale Phako benötigen: das INFINITI® Vision System mit INTREPID® Zubehör für eine stabile Fluidikkontrolle, die INTREPID® ClearCutTM Phakolanzen für eine optimale Wundkonfiguration und die asphärischen AcrySof® IOL mit dem Monarch® III Injektor. Beim INTREPID® System sind alle Komponenten vom Schnitt bis zur Implantation der IOL in ihren Dimensionen perfekt aufeinander abgestimmt. Dadurch ermöglicht dieses System dem Chirurgen ein entspanntes und effektives Arbeiten ohne große Umstellung der OP-Technik.

Grenzbereiche der Phakoemulsifikation

Es war ein langer Weg von den ersten Versuchen Charles Kelmans einen trüben Linsenkern durch Ultraschall im Auge zu emulsifizieren bis zum heutigen Stand der Phakoemulsifikationstechnik. Blickt man zurück, so waren es bis vor etwa 10 Jahren noch wenige überschaubare Einflussgrößen wie Vakuum, Aspirationsrate und (gepulste) Ultraschallleistung, die der Operateur variierte, um sicher und der jeweiligen Situation angemessen vorgehen zu können.

Auch wenn er Hilfmittel wie fortgeschrittene Viskoelastika etc. wikungsvoll einsetzte, blieb gelegentlich doch der Umstieg.... Lesen Sie hier weiter: Grenzbereiche der Phakoemulsifikation

Alcon Praxisseminar auf der DOG - Report

Neue Implantate für die refraktive Chirurgie: Sind sphärische Aberrationen und Astigmatismus beherrschbar? Diese Frage war Inhalt eines unserer Lunchsymposien im Rahmen der DOG. Prof. Dr. Thomas Kohnen, Prof. Dr. Ulrich Mester und Herr Dr. Hakan Kaymak stellten Ihre Untersuchungen zu unseren Intraokularlinsen AcrySof® Toric, AcrySof® ReSTOR® und AcrySof® IQ vor. Den vollständigen Report finden Sie hier: DOG Report

Überzeugende Studienergebnisse: AcrySof® IQ hat NTIOL-Status!

Die AcrySof® IQ reduziert bei Patienten aller Altersgruppen sphärische Aberrationen, ermöglicht dadurch ein signifikant besseres Kontrastsehen und verbessert somit das funktionelle Sehvermögen der Patienten signifikant – auch bei nächtlichem Auto fahren! Diese aktuellen Studienergebnisse haben auch die amerikanische Zulassungsbehörde FDA überzeugt. Die AcrySof® IQ hat in USA daher den begehrten NTIOL-Status (New Technology IOL) erhalten. Insbesondere die Ergebnisse am Nachtfahrsimulator zeigen eindeutig, dass Patienten hinsichtlich ihres funktionellen Sehvermögens von der AcrySof® IQ profitieren können: In 34 von 36 getesteten Situationen des nächtlichen Straßenverkehrs schnitten Patienten mit der AcrySof® IQ besser ab, in 12 Situationen sogar statistisch signifikant besser, als mit einer sphärischen Intraokularlinse. Patienten mit der AcrySof® IQ können z. B. bei Nacht Straßenschilder oder Fußgänger eher erkennen und gewinnen daher im nächtlichen Straßenverkehr wertvolle Zeit, um angemessen zu reagieren. Damit ist die AcrySof® IQ vor allem für die Patienten hilfreich, die auch nach Kataraktoperation gut und sicher im nächtlichen Straßenverkehr zurechtkommen wollen.

Ausführlicher Report: AcrySof® IQ IOL hat jetzt NTIOL Status

Report Alcon Praxisseminar

Alcon Praxisseminar P8 „Der refraktive Kataraktpatient – Erwartungen und revolutionäre Möglichkeiten“.

Voll besetzte Reihen sprachen für die Aktualität des Themas des Alcon Praxisseminars auf der DOC 2007 in Nürnberg. Mit über 190 Anmeldungen war der Saal restlos ausgebucht und das interessierte Publikum bekam geliefert, was es verdiente: Professionelle Redner mit wissenschaftlich fundierten, informativen Vorträgen und einen sehr sympathischen und begeisterten ReSTOR®-Patienten, der von seinen persönlichen Erfahrungen mit der AcrySof® ReSTOR® berichtete. Lesen Sie mehr zu diesem Thema: Report Alcon Praxisseminar

Sonderveröffentlichung ZPA

Phakoemulsifikation: Neuer Schwung durch torsionale Oszillation
Wirkungsgrad des Infiniti® Vision Systems erweitert.
Verkürzte Phakozeiten und erhöhte Effizienz bei reduzierter thermischer Energie in der Inzision: nur Wunschdenken? Das Infiniti® Vision System bietet mit der neuen OZil® Option genau diese Vorteile. Ein neues Handstückdesign in Kombination mit einem Software-Upgrade ermöglicht eine völlig neue Technologie der Linsenentfernung bei der Kataraktoperation: Anstelle der traditionellen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung besteht für den Chirurgen die Option, den Phakotip seitlich oszillieren zu lassen.

Lesen Sie mehr dazu... (PDF)

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