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DuoVisc® auf der Positivliste des G-BA

Im Zuge des sogenannten Gesetzes zur Änderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften vom 14. Juni 2007 wurde zum 01. Juli 2008 § 31 SGB V geändert, indem die Sätze 2 und 3 dieser Vorschrift neu gefasst wurden. Diese lauten zukünftig wie folgt:

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in den Richtlinien nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 festzulegen, in welchen medizinisch notwendigen Fällen ausnahmsweise in die Arzneimittelversorgung einbezogen werden:

1. […]

2. Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen, die als Medizinprodukte nach § 3 Nr. 1 oder 2 des Medizinproduktegesetzes zur Anwendung am oder im menschlichen Körper bestimmt sind; ...

DuoVisc® von Alcon wurde Anfang des Jahres 2011 in die Positivliste der Arzneimittel-Richtlinie 12 nach § 31 Abs. 1 Satz 2 und 3 i. V. mit § 92 Abs. 1 Satz Nr. 6 SGB V aufgenommen.

Neu: SYSTANE® BALANCE für Patienten mit Meibomdrüsen-Dysfunktion (MDD)

SYSTANE® BALANCE für Patienten mit Meibomdrüsen-Dysfunktion (MDD)

 

SYSTANE® BALANCE Benetzungstropfen wurden speziell entwickelt für die Therapie von Patienten mit Trockenen Augen aufgrund einer Meibomdrüsen-Dysfunktion (MDD).

SYSTANE® BALANCE enthält das einzigartige LipiTech™ System und basiert auf der intelligenten SYSTANE® Galenik.

SYSTANE® BALANCE verteilt sich als dünnflüssige Emulsion schnell und gleichmäßig auf der geschädigten Augenoberfläche. Durch den Kontakt mit dem natürlichen Tränenfilm vernetzen sich die Polymere zu einem viskoelastischen Gel, das für intensive Befeuchtung sorgt und gleichzeitig das LipiTech Molekül in einem Depot speichert. Dadurch wird das LipiTech™ System langsam und bedarfsgerecht an die geschädigte Lipidschicht des Tränenfilms abgegeben. So vereint sich das LipiTech™ System mit den natürlichen Lipiden. Die Lücken in der äußeren Lipidschicht werden geschlossen, der Tränenfilm wird stabilisiert.

SYSTANE® BALANCE verlängert lang anhaltend die Tränenfilmaufreißzeit und vermindert eine exzessive Verdunstung des Tränenfilms.

Die patentierte Formulierung macht SYSTANE® BALANCE zum Mittel der Wahl bei Patienten mit MDD. Daten zeigen, dass SYSTANE® BALANCE bei Patienten mit MDD im Vergleich zu nicht lipidhaltigen Präparaten zu einer signifikanten Reduktion der Tropffrequenz und damit zu mehr Lebensqualität führte*.

SYSTANE® BALANCE ist konserviert mit POLYQUAD®, einem Benzalkoniumchlorid-freien Konservierungsmittel, welches sich in der Augenheilkunde als hervorragend verträglich erwiesen hat und zum ausgezeichneten Wirkprofil beiträgt.

SYSTANE® BALANCE ist in der Multi-Dose-Flasche ½ Jahr nach Anbruch haltbar.

Packungsgrößen:   1x 10 ml (PZN 7607538)

 

* Foulks et al. Efficacy Evaluation of a Novel Emulsion-Based, Anionic Phospholipid-Containing Artificial Tear in Meibomian Gland  Dysfunction Subjects. TFOS 2010 Adv Exp Med Biol. 2002; 506 (Pt B): 1121–5.

   

Alcon® führt neueste refraktiven Technologie ein: WaveLight® Refractive Suite

HÜNENBERG, 5. September 2010 – Im Rahmen der Jahrestagung der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) 2010 in Paris hat Alcon, Inc. (ACL) die innovative  WaveLight® Refractive Suite erstmals außerhalb der Vereinigten Staaten vorgestellt. Die WaveLight® Refractive Suite besteht aus dem neuen WaveLight® FS200 Femtosekundenlaser mit 200 kHz und dem neuen WaveLight® EX500 Excimer Laser mit 500 Hz. In Kombination stellen sie die weltweit schnellste refraktive Plattform dar.

„Mit dem neuen WaveLight® FS200 Femtosekundenlaser kann ich maßgeschneiderte Behandlungen für jeden einzelnen Patienten durchführen – dank vollkommen flexibler Hornhautschnitte, Spotgröße, -tiefe und abgegebener Energie“, sagte Dr. Arthur Cummings, Wellington Eye Clinic & UPMC Beacon Hospital in Dublin.

Die kombinierte WaveLight® Refractive Suite bietet neben schneller Leistung und maßgeschneiderter Behandlungslösungen für jeden einzelnen Patienten einige innovative Sicherheitsmerkmale. So wird vor jeder WaveLight® FS200 Behandlung mittels „Beam Control Check“ eine automatische Kalibrierung des Laserstrahls in der Z-Achse durchgeführt und dadurch eine konstante und präzise Flap-Dicke gewährleistet. Auch der 1050 Hz Eyetracker am WaveLight® EX500 Excimer Laser, der mit einer Latenzzeit von nur zwei Millisekunden arbeitet, trägt zu einer erhöhten Patientensicherheit bei. Zudem erlaubt das integrierte Computernetzwerk WaveNetTM eine nahtlose Übertragung der Patientendaten innerhalb der Refractive Suite, so dass Patientendaten sehr komfortabel und zeitsparend nur einmal eingegeben werden müssen - ein weiterer Vorteil für besseren Patientenfluss.

„Unsere neue WaveLight® Refractive Suite wurde speziell für eine reibungslose Kommunikation zwischen diesen beiden innovativen Lasertechnologien entwickelt. Dies liefert präzise und vorhersehbare Ergebnisse, reduziert potenzielle Fehlerrisiken, gestaltet den Eingriff für die Patienten angenehmer und spart den Chirurgen wertvolle Zeit“, sagte Stuart Raetzman, Alcon® Vice President, Global Marketing and Area President for the United States. „Die Lasergeräte WaveLight® FS200 und EX500 bieten viele zusätzliche Vorteile und Merkmale und unterstreichen unser ständiges Bestreben, den Chirurgen die fortschrittlichste Technologie an die Hand zu geben, mit der sie eine Vielzahl von Patientenbedürfnissen präzise und effizient erfüllen können.“

Das CE-Zeichen für den WaveLight® FS200 Femtosekundenlaser und den WaveLight® EX500 Excimer Laser wurden im 2. Quartal 2010 verliehen. Alcon® rechnet mit der Markteinführung des WaveLight® FS200 Femtosekundenlasers und des WaveLight® EX500 Excimer Lasers gegen Ende des Jahres.

 Über den Femtosekundelaser WaveLight® FS200

Der Femtosekunden-Laser WaveLight® FS200 ermöglicht schnelle, hochpräzise, effiziente und maßgeschneiderte Behandlungen aller Patienten. So können – bei vollem Erhalt des Flapdurchmessers - Einstellungen wie z. B. Position und Dicke des Hinge bzw. des Flaps sehr variabel gewählt werden. Die hohe Pulsfrequenz von 200 kHz sorgt für reduzierte Behandlungszeiten und somit hohe Patientensicherheit. Die Advanced-Suction-Technology, eine innovative Ansaugtechnologie, gewährleistet eine zuverlässige Positionierung des Auges bei gleichzeitig reduziertem Druck auf das Auge. Einzigartig ist auch der „Vent“, ein vom WaveLight® FS200 präparierter Entlüftungsgang, der die Entstehung eines „Opaque Bubble Layers“ verhindert und so einen reibungslosen Ablauf des Eingriffs ohne weitere Verzögerung ermöglicht. „Insgesamt arbeitet der FS200 ultra-schnell und sehr präzise, der Applanationsbereich ist mit 10 mm größer und die Zentrierung des Flaps ist frei wählbar. Die Augen sehen postoperativ phantastisch aus“, so fasst auch Matthias Maus, Leiter des sehkraft Augenzentrums Maus in Köln, seine Erfahrungen mit dem neuen Femtosekundenlaser begeistert zusammen.

Der WaveLight® FS200 wurde ergonomisch optimiert, um ihn mit dem Excimer Laser WaveLight® EX500 und chirurgischer Diagnostik mit der WaveLight® Refractive Suite kombinieren zu können. Weitere Informationen finden Sie unter: www.refractivesuite.com.

 Über den WaveLight® EX500 Excimer Laser

Der Excimer Laser WaveLight® EX500 ist eine Weiterentwicklung der bewährten WaveLight® ALLEGRETTO WAVE® Eye-Q Lasertechnologie, die viele neue Funktionen integriert und dadurch schnelle, sichere und zuverlässige refraktive Laserbehandlungen ermöglicht. Durch die höhere Pulsfrequenz von 500 Hz werden schnellere Behandlungszeiten möglich. Er wurde ergonomisch optimiert, um ihn mit dem Femtosekundenlaser WaveLight® FS200 und chirurgischer Diagnostik innerhalb der WaveLight® Refractive Suite kombinieren zu können. Weitere Informationen finden Sie unter: www.refractivesuite.com.

 

Über Alcon®

Alcon, Inc. ist das weltweit führende ophthalmologische Unternehmen, mit einem Umsatz von ca. 6,5 Milliarden $ im Jahr 2009. Alcon® ist im Bereich Ophthalmologie seit 65 Jahren engagiert und forscht, entwickelt, produziert und vermarktet Pharmazeutika, chirurgische Ausrüstungen und Geräte, Kontaktlinsenlösungen  und Produkte der Augenheilkunde, mit denen Krankheiten und Störungen der Augenfunktionen behandelt werden. Alcon® ist in 75 Ländern operativ tätig und verkauft seine Produkte auf 180 Märkten. Weitere Informationen zu Alcon® finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.alcon.com.

 Zur Beachtung bei zukunftsbezogenen Aussagen. Diese Presseveröffentlichung kann zukunftsbezogene Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 enthalten. Alle zukunftsbezogenen Aussagen spiegeln die Meinungen unseres Managements hinsichtlich zukünftiger Ereignisse zum Zeitpunkt der Freigabe dieser Presseveröffentlichung wider. Sie beruhen auf Annahmen und unterliegen Unsicherheiten und Risiken.  Angesichts dieser Unwägbarkeiten dürfen Sie sich auf zukunftsbezogene Aussagen nicht uneingeschränkt verlassen. Abgesehen von den Bestimmungen der Bundes-Sicherheitsgesetze und den von der Securities and Exchange Commission verkündeten Regeln und Richtlinien, sind wir nicht verpflichtet, diese zukunftsbezogenen Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder revidieren, um neue Informationen oder zukünftige Ereignisse oder Umstände oder anderes aufzunehmen.

 

Kontakt in Deutschland:

Dr. Margret Vohwinkel

Telefon: 0761 1304-286

margret.vohwinkel@alconlabs.com

 

Neu: AcrySof® IQ ReSTOR® Toric

Alcon® führt die AcrySof® IQ ReSTOR® Toric außerhalb der Vereinigten Staaten ein

 HÜNENBERG, 3. September 2010 – Im Rahmen der Jahrestagung der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) 2010 in Paris hat Alcon, Inc. (ACL), das weltweit führende Unternehmen in der Augenheilkunde, die AcrySof® IQ ReSTOR® Toric Intraokularlinse eingeführt. Diese neue Linse basiert auf der bewährten AcrySof® Plattform und wurde entwickelt, um auch Kataraktpatienten, die zusätzlich an Astigmatismus leiden, zu einem brillenunabhängigen Leben zu verhelfen.

 „Diese Linse stellt eine deutliche Technologieverbesserung dar. Nun können auch Patienten mit bestehendem Astigmatismus mit einer Intraokularlinse versorgt werden, die nach Kataraktchirurgie ein Sehvermögen über den gesamten Entfernungsbereich gewährleistet,“ sagt Kevin Buehler, Alcon® President and Chief Executive Officer. „Die AcrySof® IQ ReSTOR® Toric Multifokallinse vereint die Technologien der marktführenden AcrySof® IQ ReSTOR® +3 D Multifokallinse und der AcrySof® Toric Intraokularlinse, und ich bin sicher, dass sie eine deutliche Bereicherung für den Markt der Premium Intraokularlinsen darstellt“.

 Die hochentwickelte Optik der AcrySof® IQ ReSTOR® Toric Multifokallinse ist so gestaltet, dass sie gleichzeitig die multifokale Leistungsfähigkeit der AcrySof® IQ ReSTOR® +3 D sowie die präzise Astigmatismuskorrektur der AcrySof® Toric gewährleistet. Auch diese neue Intraokularlinse liefert bei allen Pupillenweiten die gleiche optische Qualität wie die AcrySof® IQ ReSTOR® +3 D, wie Studiendaten belegen.

 „Mit dieser neuen Intraokularlinse kann ich nun auch meine Kataraktpatienten mit Astigmatismus versorgen, die sich nach der Kataraktchirurgie weitgehende Brillenfreiheit wünschen“ sagt Dr. Francesco Carones, Mitbegründer und medizinischer Direktor des Carones Zentrum für Augenheilkunde in Mailand, Italien. „Die AcrySof® IQ ReSTOR® Toric Multifokallinse stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, Kataraktpatienten mit Astigmatismus in einem einzigen Eingriff zu weitgehender Brillenfreiheit zu verhelfen.“

 Das CE-Zeichen für die AcrySof® IQ ReSTOR® Toric Intraokularlinse wurde im 2. Quartal 2010 verliehen und die Linse wird nun in den meisten größeren Märkten mit CE-Zulassung verfügbar sein. Alcon® plant die Anmeldung einer Pre-Market Application (PMA) der Linse bei der US Food and Drug Administration (FDA) Anfang 2012.

 AcrySof® Intraokularlinsen

Seit ihrer Markteinführung in den frühen neunziger Jahren sind AcrySof® Intraokularlinsen von Alcon mit mehr als 50 Millionen Implantationen heute weltweit die am häufigsten eingesetzten Intraokularlinsen. AcrySof® Intraokularlinsen bieten Kataraktpatienten eine Vielzahl von Vorteilen und sind bei Chirurgen weltweit anerkannt für ihre leichte Implantation, ihre bewährte Technologieplattform sowie beständig zuverlässige Ergebnisse. Die AcrySof® IQ, AcrySof® Toric, AcrySof® IQ ReSTOR® und jetzt auch die AcrySof® IQ ReSTOR® Toric sind Produkte des AcrySof® Produktportfolios.

Weitere Informationen zur Intraokularlinse der ersten Wahl finden Sie unter: www.acrysof-restor.de.

 Die Kataraktchirurgie

Die Katarakt stellt eine Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse dar und äußert sich in einem zunehmend verzerrten oder verschleierten Sehen. Im Rahmen der Kataraktchirurgie wird die natürliche Linse aus dem Auge entfernt und durch eine Intraokularlinse ersetzt. Die Entwicklung der Katarakt kann nicht vermieden werden und ist eine der Hauptursachen der behandelbarer Erblindung weltweit.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.alcon-pharma.de

Alcon®

Alcon, Inc. ist das weltweit führende ophthalmologische Unternehmen, mit einem Umsatz von ca. 6,5 Milliarden $ im Jahr 2009. Alcon® ist im Bereich Ophthalmologie seit 65 Jahren engagiert und forscht, entwickelt, produziert und vermarktet Pharmazeutika, chirurgische Ausrüstungen und Geräte, Kontaktlinsenlösungen  und Produkte der Augenheilkunde, mit denen Krankheiten und Störungen der Augenfunktionen behandelt werden. Alcon ist in 75 Ländern operativ tätig und verkauft seine Produkte auf 180 Märkten. Weitere Informationen zu Alcon finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.alcon.com.

Zur Beachtung bei zukunftsbezogenen Aussagen. Diese Presseveröffentlichung kann zukunftsbezogene Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 enthalten. Alle zukunftsbezogenen Aussagen spiegeln die Meinungen unseres Managements hinsichtlich zukünftiger Ereignisse zum Zeitpunkt der Freigabe dieser Presseveröffentlichung wider. Sie beruhen auf Annahmen und unterliegen Unsicherheiten und Risiken.  Angesichts dieser Unwägbarkeiten dürfen Sie sich auf zukunftsbezogene Aussagen nicht uneingeschränkt verlassen. Abgesehen von den Bestimmungen der Bundes-Sicherheitsgesetze und den von der Securities and Exchange Commission verkündeten Regeln und Richtlinien, sind wir nicht verpflichtet, diese zukunftsbezogenen Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder revidieren, um neue Informationen oder zukünftige Ereignisse oder Umstände oder anderes aufzunehmen.

  

Kontakt in Deutschland:

Dr. Margret Vohwinkel

Telefon: 0761 1304-286

margret.vohwinkel@alconlabs.com

 

 

Neu : SYSTANE® ULTRA UD – JETZT AUCH ALS PRAKTISCHE UNKONSERVIERTE EINZELDOSEN ERHÄLTLICH!

Alcon erweitert die erfolgreiche SYSTANE® ULTRA Familie im September 2010.

 

Ab sofort gibt es SYSTANE® ULTRA UD (Unit Dose) auch in unkonservierten Einzeldosen. SYSTANE® ULTRA UD sind jederzeit griffbereit und damit perfekt für alle mobilen und aktiven Patienten im Büro und unterwegs. SYSTANE® ULTRA UD sind auch ideal geeignet bei Patienten mit empfindlichen Augen, z.B. nach refraktiven chirurgischen Eingriffen (LASIK, LASEK).

 

SYSTANE® ULTRA bietet lang anhaltende Wirkung und maximalen Komfort
durch eine moderne patentierte Galenik. Diese sorgt dafür, dass SYSTANE® ULTRA leicht zu applizieren ist und sich beim ersten Lidschlag gleichmäßig auf der Augenoberfläche verteilt, ohne die Sicht zu beeinträchtigen. Erst auf der Augenoberfläche vernetzen sich die Polymere von SYSTANE® ULTRA zu einem viskoelastischen Gel. Das Gel stabilisiert den Tränenfilm, befeuchtet intensiv
und unterstützt so die Regeneration der Hornhaut.

 

Dieses einzigartige Wirkprinzip macht SYSTANE® ULTRA zum Mittel der Wahl für alle Patienten mit trockenen Augen. Auch Kontaktlinsenträger profitieren von der regenerierenden Wirkung von SYSTANE® ULTRA. Hier wird die Anwendung vor und nach dem Tragen der Kontaktlinsen empfohlen.

 

Systane® Ultra UD (Unit Dose) zum einmaligen Gebrauch sind in der Packung mit 30 Einzeldosen à 0,7ml erhältlich. SYSTANE® ULTRA ist in der Multi Dose Flasche ein ½ Jahr nach Anbruch haltbar.

 

Packungsgrößen:

1x 10 ml (PZN 1668562),

3x 10 ml Vorratspackung (PZN 1668585),

30x á 0,7 ml Einzeldosen (PZN 5541344)

ProVisc® und Viscoat® sind auf der Positivliste des G-BA

Im Zuge des sogenannten Gesetzes zur Änderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften vom 14. Juni 2007 wurde zum 01. Juli 2008 § 31 SGB V geändert, indem die Sätze 2 und 3 dieser Vorschrift neu gefasst wurden. Diese lauten zukünftig wie folgt:

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in den Richtlinien nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 festzulegen, in welchen medizinisch notwendigen Fällen ausnahmsweise in die Arzneimittelversorgung einbezogen werden:

1. […]

2. Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen, die als Medizinprodukte nach § 3 Nr. 1 oder 2 des Medizinproduktegesetzes zur Anwendung am oder im menschlichen Körper bestimmt sind; ...

ProVisc® und Viscoat® von Alcon wurden Ende 2009 bzw. Anfang 2010 in die Positivliste der Arzneimittel-Richtlinie 12 nach § 31 Abs. 1 Satz 2 und 3 i. V. mit § 92 Abs. 1 Satz Nr. 6 SGB V aufgenommen.

Kompetente Beratung bei trockenen Augen

Rund 11 Millionen Deutsche, 20 % der erwachsenen Bevölkerung, leiden ständig oder gelegentlich an Symptomen des trockenen Auges. Aber nur ein Drittel davon erwerben jemals Tränenersatzmittel in der Apotheke.

Das heißt: Etwa jeder sechste Kunde, der für eine Brille zum Augenoptiker kommt, hat sich achselzuckend mit Sicca-Beschwerden abgefunden - oft genug nur deshalb, weil ihm nie jemand gesagt hat, dass er mit dem richtigen Produkt schnell und presiwert seine Lebensqualität verbessern könnte. Hier ist die Chance des guten Beraters am Anpasstisch, der die Tränenfilm-Defizite mit dem ersten Blick erkannt hat. Eine kurze Zusatzfrage, eine Empfehlung, ein Probetropfen an Ort und Stelle, und Ihr Kunde wird den Laden nicht nur mit seiner Brille verlassen, sondern auch mit dem Gefühl, besonders kompetente Hilfe vom Fachmann rund ums gute Sehen bekommen zu haben. Das erste gekaufte Fläschchen hat er/sie dann meist schon in der Tasche.

Bei der Produktauswahl spielt vor allem die Viskosität eine Rolle. Dünnflüssige Präparate, wie sie zur Kontaktlinsen-Nachbenetzung benötigt werden, verweilen bei dem Kunden mit Tränenfilm-Problemen nicht lang genug im Auge, um dauerhafte Linderung mit dem entsprechenden Erfolgserlebnis zu bringen. Andererseits sind Gele, die das Epithel lange schützen und entlasten, gerade für Erst- und Gelegenheitsanwender schwierig zu handhaben. Ein interessantes Konzept stellen deshalb viskositätsändernde Produkte wie Systane dar, die leicht zu tropfen sind und erst bei dem Kontakt mit dem Auge blitzschnell zum Gel werden.

Künstliche Träne: Das ist ein unerschlossenes Umsatzpotential bei Millionen Brillenträgern. Darunter auch Hunderte Ihrer Kunden, denen nur eins fehlt: Ihr Beratzungsimpuls.

Lesen Sie außerdem, woher der Anstoß zum Kontaktlinsentragen kommt und den "Irrtum des Monats".

Download des Infobriefs: INFOBRIEF Kontaktlinsen-Pflege Nr. 2

Neue Möglichkeiten in der refraktiven Linsenchirurgie

Im ersten Teil des Lunchsymposiums wurden erste, durchweg sehr überzeugende Ergebnisse mit der neuen multifokalen AcrySof® ReSTOR® Aspheric +3 D IOL präsentiert. T. Kohnen leitete seinen Vortrag sehr eindrucksvoll mit Daten zur Entwicklung der Alterspyramide ein: innerhalb der nächsten zwanzig Jahre wird der Anteil der über 65-jährigen in der Bevölkerung um 7% zunehmen. So werden im Jahr 2028 etwa 21,3 Mio Menschen über 65 Jahre alt und somit presbyop sein, heute sind es bereits 16,7 Mio Menschen. Die neue multifokale AcrySof® ReSTOR® Aspheric +3 D IOL stellt dabei eine effiziente Möglichkeit zur Presbyopiekorrektur auch im Rahmen der Kataraktchirurgie dar. Wie Kohnen darlegte, basiert die neue ReSTOR® IOL auf dem bewährten apodisiert-diffraktiven Optikdesign ihrer Vorgängermodelle und unterscheidet sich nur durch ihren reduzierten Nahzusatz von 3 dpt. Dies wirkt sich positiv auf den Intermediärvisus und den Leseabstand aus, wie er anhand seiner ersten Ergebnisse belegte: der beste Leseabstand lag bei 37 – 40 cm, der mittlere Visus über alle Distanzen lag bei 0,1 logMAR oder besser, die Sehschärfentiefe war bei 40 – 50 cm am besten und der Intermediärvisus über alle Bereiche lag bei 0,168 logMAR oder besser. Kohnen hielt fest, „wir sind zum jetzigen Zeitpunkt mit dem neuen Implantat sehr zufrieden und haben das Vorgängermodell komplett ausgetauscht, weil die Patienten mit dem neuen Modell wegen des verbesserten Intermediärvisus deutlich zufriedener sind."

U. Mester bestätigte diese Ergebnisse und hob ebenfalls den deutlich verbesserten Intermediärvisus hervor: Während mit dem Vorgängermodell in 70 cm Entfernung ein durchschnittlicher Visus von 0,5 erzielt wurde, kann mit der neuen ReSTOR® +3 D IOL ein durchschnittlicher Visus von 0,8 erreicht werden. „Das ist ein deutlicher Unterschied und insbesondere für Menschen, die viel am Computer arbeiten ein großer Vorteil", so Mester. Die Befürchtung, der reduzierte Nahzusatz sei mit stärkeren photischen Störungen verbunden, habe sich dabei nicht bestätigt! In diesem Zusammenhang wies Mester auch ausdrücklich darauf hin, dass bestimmte Nebenerscheinungen von Multifokallinsen wie z.B. Lichtphänomene oder auch die neuronale Adaptation keine Komplikationen darstellen, sondern zum System gehören. Dies müsse auch den Patienten verständlich gemacht werden.

Insgesamt waren beide Referenten begeistert von der neuen ReSTOR® mit 3 Dioptrien Nahzusatz und waren sich einig, dass „wir mit der AcrySof® ReSTOR® Aspheric +3D noch mehr Patienten zufrieden machen als mit der +4D". Um ein optimales refraktives Ergebnis zu erzielen, empfahlen beide, auf Emmetropie abzuzielen und die Achslängenmessung mit dem IOL-Master durchzuführen. Zur Auswahl der korrekten Linsenstärke empfahlen sie, die Berechnung anhand von drei Refraktionsformeln (SRKT, Haigis, Holladay) durchzuführen und daraus die optimale Linsenstärke abzuschätzen.

Der zweite Teil des Symposiums war der Astigmatismuskorrektur gewidmet. P. Hoffmann präsentierte umfangreiche Daten zur Astigmatismus-Prävalenz und legte dar, dass etwa jeder sechste Patient von der Implantation einer torischen Intraokularlinse profitiert. Denn bei etwa 16 % der Kataraktpatienten liegt ein Astigmatismus von > 1,5 dpt vor. Und bereits die Korrektur der kleinen Zylinderwerte sei sehr wirkungsvoll, da der Restzylinder zu etwa 50 % am postoperativen Unschärfeäquivalent beiträgt und so die postoperative Sehqualität beeinträchtigt. „Bei einer Brillenverordnung würde man ja auch nicht auf die Idee kommen, einen Zylinder von 1,5 dpt nicht auszugleichen", so Hoffmann. Im Rahmen der Kataraktchirurgie stellt die AcrySof® Toric IOL eine effiziente und vor allem langfristig stabile Möglichkeit zur Astigmatismuskorrektur dar, wie die Ergebnisse von Hoffmann zeigen. Ein Jahr postoperativ ermittelte er bei 89 Patienten nach Implantation der AcrySof® Toric IOL eine außergewöhnlich hohe Rotations- und Refraktionsstabilität: Mehr als 90 % der Patienten zeigten eine Rotation < 10°, fast alle Patienten erreichten einen Visus von 0,8. Hoffmann kam dementsprechend zu dem Ergebnis, dass „mit der AcrySof® Toric eine sichere, effiziente, vorhersagbare und langzeitstabile Astigmatismuskorrektur möglich ist."

P. Szurman präsentierte seine Erfahrungen mit der AcrySof® Toric IOL vor allem unter Praxisaspekten und hob die Einfachheit und leichte Integration des AcrySof® Toric Konzeptes in den Praxisalltag hervor: „Das revolutionäre an dem AcrySof® Toric Konzept ist, dass es auf der bewährten AcrySof®-Plattform basiert. Das garantiert eine leichte Implantation ohne sperrige Haptiken, sehr gute Zentrierung und eine geringe Nachstarrate." Auch aufwändige Berechnungen sind nicht nötig, da „der Toric Calculator sehr leicht und komfortabel zu bedienen ist, so dass die Kalkulation der torischen Linse sogar voll delegierbar ist". Auch die Implantation der AcrySof® Toric IOL mit dem Monarch® Injektor beschrieb er als leicht und „wie gewohnt". Der Astigmatismus wurde im Median von 1,58 auf 0,5 dpt reduziert, die Fehlachse lag bis auf eine Ausnahme bei unter 2°. Dies führt Szurman auch darauf zurück, dass die AcrySof® Toric IOL aufgrund des Materials „dort sitzen bleibt, wo man sie implantiert". Die AcrySof® Toric IOL ermöglicht also ohne großen Aufwand eine zuverlässige und vorhersagbare Korrektur niedriger Astigmatismen. Insgesamt können so mit den konventionellen und den torischen AcrySof® Modellen etwa 97 % der Kataraktpatienten astigmatismusneutral versorgt werden.

Komplikationsmanagement: IFIS - was ist zu tun?

2005 lenkten Dr. Chang und Dr. Campbell die Aufmerksamkeit der Ophthalmochirugen auf das intraoperative Floppy-Iris-Syndrom (IFIS). Dieses Symptom trat bei Menschen auf, die mit einem α-Blocker behandelt wurden. Herkömmliche Symptome sind eine besonders mobile und spannungsarme Iris und eine enge Pupille. Diese Umstände sind eine wahre Herausforderung während der Kataraktoperation.

Kataraktoperateure versuchen ständig neue Wege zu finden, um IFIS Fälle in der Kataraktchirurgie zu managen. Viele Operateure dehnen die Pupille, injizieren Medikamente, um die Iris zu festigen oder verwenden stabilisierende Mittel, um die Iris zu kontrollieren. Das künstliche Öffnen der Iris kann allerdings bleibende Schäden mit sich bringen.

Experten auf dem Gebiet der Kataraktchirurgie stellten fest, dass die Fluidikverhältnisse bei der torsionalen Phako mit OZil® dem Chirurgen eine weitaus bessere Kontrolle bei der Behandlung von IFIS Patienten bieten, als dies beim herkömmlichen longitudinalen Ultraschall der Fall ist.

Die grundlegend reduzierte Abstoßung (verbesserte Followability) bei der Anwendung von torsionalem Ultraschall (OZil®) erlaubt die Verwendung reduzierter Parameter, ohne Effizienz und Sicherheit einzuschränken. Wer zusätzlich mit INTREPID® (mikro-koaxiales System) arbeitet, verringert die Wahrscheinlichkeit ernster Iris-Prolapse.

Glanzlichter:

  • Dr. Richard Tipperman verwendet OZil® - torsionalen Ultraschall und das INTREPID® FMS um die Strömungsverhältnisse in der Vorderkammer zu stabilisieren. Hohe Fluidikparameter können bei einem Floppy-Iris-Syndrom die Gefahr eines Irisprolapses verstärken. Zusätzlich verwendet er Epinephrine. Mit dieser Kombination musste er bei einem IFIS Patienten noch nie zu einer mechanischen Stabilisierung der Pupille greifen.
  • Dr. Ike Ahmed sieht zwei Haupterrungenschaften beim torsionalen Ultraschall: Verbesserte Followability und Reduktion intraokularer Turbulenzen. Gute Followability und geringe Turbulenzen sind sehr wichtig beim Management des Floppy-Iris-Syndroms: Durch starke Turbulenzen wird die Iris noch mobiler und flatteriger, was wiederum zu einem Irisprolaps in die Inzision führen kann. Zusätzlich weist er noch auf die Wichtigkeit einer soliden Wundkonstruktion hin und gibt an, dass in manchen Situationen stabilisierende Elemente notwendig sein können.
  • Dr. Robert Cionni diskutiert in seinem Beitrag vor allem Wundkonstruktion und Ort der Inzision. Während der Operation verwendet er DisCoVisc®, um die Iris zu manipulieren und die Pupille zu weiten. Des Weiteren weist er darauf hin, dass OZil® ihm das Arbeiten mit niedrigen Parametern erlaubt, ohne Effizienz einzubüßen.
  • Dr. Robert Lehmann beschreibt, dass torsionaler Ultraschall und eine 2,2 mm Inzision in den letzten Jahren die größten Errungenschaften für seine OP-Technik sind. Er gibt Insidertipps zu seiner OP-Technik und gibt Empfehlungen in Bezug auf die Implantation torischer Linsen bei diesen anspruchsvollen Fällen.

Videos

Die Videos können Sie sich gerne unter http://www.eyetube.net/v.asp?wadava ansehen. Hierzu ist eine kostenlose Registrierung bei ‚eyetube’ notwendig. Das pdf der Sonderveröffentlichung als Download steht hier für Sie bereit: Management IFIS SV

Neuer Geschäftsführer bei Alcon Pharma

Zum 1. April 2009 wurde Herr Dr. Christian Roesky zum neuen Geschäftsführer von Alcon Pharma ernannt. Herr Dr. Roesky tritt damit die Nachfolge von Herrn Manfred Regener an, der nach einer äußerst erfolgreichen Karriere und 24 Jahren als Area Director Deutschland & Österreich sein Amt als Geschäftsführer an seinen Nachfolger übergeben hat. Herr Dr. Roesky ist promovierter Diplomchemiker und verfügt über eine langjährige nationale und internationale Erfahrung im Management in der Ophthalmologie.

Wir bedanken uns bei Herrn Regener für 24 Jahre erfolgreiche und für uns alle sehr wertvolle Zusammenarbeit und freuen uns auf eine ebenso gute Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Roesky. Mit besten Wünschen für beide – die Alcon Mitarbeiter.

Das richtige Viskoelastikum bei unvorhergesehenen IFIS Fällen

Mit diesem Beitrag möchte ich keinen weiteren Übersichtsartikel zum Thema IFIS (Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom) und Kataraktoperation schreiben, da hierzu in den letzten Jahren viele gute Artikel veröffentlicht wurden. Ich möchte aber einen praktischen Leitfaden erstellen, wie mit unvorhergesehenen IFIS Fällen zu verfahren ist.

Es gibt vier Ansätze, einen solchen IFIS-Fall zu managen: pharmakologische Präparate (z. B. Epinephrine), mechanische Hilfsmittel (z. B. Malyugin Ring), die Verwendung geeigneter Viskoelastika sowie die Verwendung spezieller Fluidikeinstellungen.

Ich selbst manage IFIS vor allem durch die Verwendung des passenden Viskoelastikums in Kombination mit sehr geringen Fluidikeinstellungen. Das Hauptmerkmal des Floppy-Iris-Syndroms ist, dass sich die Iris leicht mit der Fluidik im Auge bewegt. Hohe Fluidikströmungen in der Vorderkammer ziehen die Iris leicht mit sich (z. B. gegen den Phakotip oder gegen eine undichte Inzision). Es ist deshalb wichtig, einer Strategie zu folgen, die die Flüssigkeitsbewegungen im Auge minimiert. Viskoelastika bilden hierbei eine Barriere zwischen der Iris und den Fluidikströmen. Ich bevorzuge das dispersive Viscoat® (Alcon), um die Iris zu stabilisieren. Ein weiterer Vorteil: Viskoelastika mit niedrigem Molekulargewicht erzeugen nach der Operation keine hohen Druckspitzen, so dass es möglich ist, bei einem Floppy-Iris-Syndrom etwas Viskoelastika im Auge zu belassen. Im Folgenden werde ich versuchen, meine Strategie Schritt für Schritt zu erläutern:

1. Vermeiden Sie eine undichte Inzision, indem Sie sicherstellen, dass der Sleeve die Inzision komplett abdichtet.

2. Minimieren Sie den Ausfluss durch die Parazentesen. Sollte die erste Parazentese zu groß sein, sollten Sie erwägen, eine neue zu setzen – so klein wie möglich.

3. Injizieren Sie ein dispersives oder kohäsives Viskoelastikum um die gesamte Iris herum – also nicht nur auf sondern auch um die Iris herum. Mit den empfohlenen geringen Aspirationsraten wird das Viskoelastikum am Platz bleiben und die Iris daran hindern, mit dem Flüssigkeitsstrom in die Vorderkammer zu wandern.

4. Minimieren Sie den Infusionsdruck, indem Sie die Flasche absenken und reduzieren Sie die Aspirationsrate soweit wie möglich.

5. Minimieren Sie die Aspirationsrate, indem Sie die Okklusion so weit wie möglich erhalten. Torsionaler Ultraschall (OZil® Technologie, Alcon) vereinfacht das Minimieren der Aspirationsrate durch die geringe Abstoßung, die die torsionale Ultraschallbewegung hervorruft. Bei longitudinalem Ultraschall kann man die Abstoßung reduzieren, indem man die Ultraschall-An-Zeit verringert (Duty-Cycle).

6. Reduzieren Sie den Surge, indem Sie einen moderaten Vakuumlevel angeben. Ein spontan auftretender hoher Postokklusionssog kann die Iris leicht gegen den Phakotip ziehen.

Mit diesem Ansatz - der Kombination eines dispersiven Viskoealstikums mit geringen Fluidikeinstellungen und torsionalem Ultraschall - konnte ich alle unvorhergesehenen IFIS Fälle sicher managen.

Artikel als pdf: IFIS Dr. Tjia

Dr. Khiun F. Tjia, Isala Clinics, Zwolle, Niederlande

Bericht zum Alcon Lunchsymposium auf der DGII 2009

Kataraktchirurgie ist heute auch refraktive Chirurgie. Denn ein gutes funktionelles Sehvermögen trägt maßgeblich zum Erhalt eines aktiven Lebensstils und zur Lebensqualität bei. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass in der Kataraktchirurgie derzeit viele Entwicklungen zu beobachten sind, die postoperativ auf eine möglichst optimale Sehqualität abzielen. Eine Möglichkeit liegt dabei in der präzisen Astigmatismuskorrektur im Rahmen der Kataraktchirurgie - ein Thema, das während des gut besuchten DGII-Lunchsymposiums der Fimra Alcon Pharma unter der Leitung von Prof. Thomas Kohnen gemeinsam mit Dr. Peter Hoffmann und PD Dr. Peter Szurman ausführlich diskutiert wurde.

Den gesamten Artikel erhalten Sie hier: Lunchsymposium DGII 2009

BSS® und BSS Plus® sind auf der Positivliste des GBA

Im Zuge des sogenannten Gesetzes zur Änderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften vom 14. Juni 2007 wurde zum 01. Juli 2008 § 31 SGB V geändert, indem die Sätze 2 und 3 dieser Vorschrift neu gefasst wurden. Diese lauten zukünftig wie folgt:

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in den Richtlinien nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 festzulegen, in welchen medizinisch notwendigen Fällen ausnahmsweise in die Arzneimittelversorgung einbezogen werden:

1. […]

2. Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen, die als Medizinprodukte nach § 3 Nr. 1 oder 2 des Medizinproduktegesetzes zur Anwendung am oder im menschlichen Körper bestimmt sind; ...

Sowohl BSS® als auch BSS Plus® von Alcon wurden 2008 in die Positivliste der Arzneimittel-Richtlinie 12 nach § 31 Abs. 1 Satz 2 und 3 i. V. mit § 92 Abs. 1 Satz Nr. 6 SGB V aufgenommen. Damit waren sie die ersten intraokularen Spüllösungen auf der Positivliste, die nach § 31 von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Tamsulosin und IFIS - Schwierige Situationen sicher beherrschen

Der Umgang mit Tamsulosinpatienten in der Kataraktchirurgie ist mittlerweile zum Alltagsproblem geworden. Der α1-Blocker Tamsulosin und Derivate ist bei der benignen Prostatahyperplasie das Mittel der Wahl und wird zunehmend häufiger auch bei Frauen mit neurogener Blasenstörung eingesetzt. Der Effekt auf die glatte Muskulatur ist bekannt und wird von Chang et allii in einer Studie beschrieben. In dieser Studie wird auf das Einsetzen von Irishaken verwiesen, was im Alltag des Kataraktchirurgen jedoch einen zunehmenden Zeitaufwand bedeutet und häufig Schädigungen der Iris nach sich zieht.

Bei meiner  Arbeit mit dem INFINITI® Vision System von Alcon habe ich Operationseinstellungen gefunden, die den Umgang mit dem IFIS wesentlich vereinfachen und den Einsatz von Irisretraktoren gänzlich unnötig machen.

Augenmerk sollte vor allem auf verminderten Druck bei der Hydrodissektion gelegt werden. Dies lässt sich dadurch erreichen, dass nach erfolgter Kapsulorhexis die Hydrodissektionskanüle möglichst weit in die Peripherie vorgeschoben wird. Eine komplette Hydrodissektion ist für den weiteren Operationsverlauf sehr hilfreich – hier sollte nicht an Zeit gespart werden.

Da sich das IFIS insbesondere durch eine intraoperative Druckerhöhung im Kapselsack manifestiert, ist darauf zu achten, dass sowohl bei der Irrigation als auch bei den Fluidikparametern mit niedrigen Einstellungen gearbeitet wird. Die INFINITI® bietet alle Voraussetzungen für eine solche Arbeitsweise. Die gute Vorderkammerstabilität der Maschine ermöglicht ein sicheres Arbeiten bei Flaschenhöhen ab 65 cm. Durch die verminderte Abstoßung der torsionalen OZil®- Technologie können sowohl Vakuum, als auch Aspirationsrate (Vac. ab 200 mmHg, AFR ab 15 ml/min) ohne Effizienzverlust auf ein Minimum reduziert werden. In diesem Fall ermöglicht die Dynamik der Infiniti, die für die Einstellung der Pumpengeschwindigkeit zuständig ist, eine Verlangsamung der Pumpe. Dies garantiert die erforderliche Ruhe und das Gleichgewicht bei diesen niedrigen Fluidikeinstellungen.

Da die Iris auch auf lokale Druckerhöhung reagiert, ist es wichtig, den Irrigationsstrom niemals auf die Iris zu richten. Bei Missachtung dieser Regel bemerken wir sogar einen Irisprolaps durch die Parazentesen!

Die Kombination von OZil®-Technologie und mikro-koaxialer Phako, bei der ein Phakotip mit kleinem Durchmesser (0,91 mm) zum Einsatz kommt, ermöglicht die Emulsifikation in einem größtmöglichen Abstand zur Iris und im sicheren zentralen Bereich.

Bei der IOL-Implantation sollte bedacht werden, dass eine zu große Menge Viskoelastikum im Implantationskanal zu einer mechanischen Beeinträchtigung der Iris führen kann. Auch sollte nur wenig Viskoelastikum in den Kapselsack injiziert werden: Dabei sollten sowohl das Volumen der IOL als auch das des Viskoelastikum berücksichtigt werden.

Nach komplikationsloser Implantation der IOL muss das Viskoelastikum abgesaugt werden, hierbei darf das Auge nicht gespült werden, da die Druckerhöhung sonst zu einem Irisprolaps führen kann.

Durch die Anwendung des INFINITI® IFIS Programms können grobe Fehler vermieden werden, da durch die gezielte Abstimmung der Parameter große Schwankungen ausgeschlossen werden.

Take your time…

Praxis Dr. med.  T. Lange, Dr. med. K. Sapalidis und Kollegen, Ludwigsburg

Auf der Praxishomepage können die Maschineneinstellungen abgerufen werden: http://www.augenop.com

FDA-Empfehlung bestätigt die hohe Qualität und Sicherheit der intraokularen Spüllösungen von Alcon

Die Sicherheit intraokularer Spüllösungen war in den USA in letzter Zeit umstritten. Nicht FDA-zertifizierte Produkte hatten mehrfach zu schweren Komplikationen geführt. Nun verbietet die oberste amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration, USA) Herstellung und Vertrieb nicht zertifizierter Spüllösungen. Nach dem 21. Januar 2009 dürfen in den USA nur noch FDA-zertifizierte intraokulare Spüllösungen zum Einsatz kommen. Derzeit sind dies ausschließlich Produkte von Alcon und Akorn.

Die FDA fordert die Ärzte schon jetzt auf schnellstmöglich zu diesen intraokularen  Spüllösungen zu wechseln.

Im Verlauf der Geschichte ophthalmologischer Spüllösungen gab es immer wieder Qualitätsprobleme. Wiederholt mussten Unternehmen aufgrund von Verunreinigungen  - in den USA auf Weisung der FDA - Produkte vom Markt nehmen.

Rückrufe oder Konflikte mit der FDA hat es mit intraokularen Spüllösungen von Alcon noch nie gegeben.

Setzen auch Sie auf die Sicherheit unserer intraokularen Spüllösungen BSS® und BSS Plus®.

Link zur originalen Pressemitteilung der FDA: http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2008/NEW01890.html