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Erkrankungen von A bis Z

Presbyopie (Alterssichtigkeit)

Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Altersbedingter Verlust der Fähigkeit, die Linse auf Objekte scharfzustellen, die sich nahe am Auge befinden (z.B. Zeitung). Kann durch "Altersbrille" mit speziellen Gläsern ausgeglichen werden.

Arcus lipoides / Arcus senilis

Trübungsring am äußeren Rand der Hornhaut nahe der Bindehaut, tritt im Alter auf. Nicht schmerzhaft, meist unbedenklich.

Augenjucken, Augenbrennen

Zustand, der oft bei Patienten mit okulären Allergien aber auch beim "Trockenen Auge" vorkommt.

Blepharitis

Entzündung der Augenlidränder

Diabetische Retinopathie

Veränderungen der Retina bei Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Pterygium (Flügelfell)

Abnormale, keilförmige Wucherung auf der Konjunktiva (Bindehaut), der dünnen Schleimhautmembran, die die Innenseite des Augenlids auskleidet und die äußere Bedeckung der Sklera [Augenweiß] darstellt); kann durch Sonnenstrahlung hervorgerufen werden. Chirurgische Entfernung ist möglich.

Hordeolum (Gerstenkorn)

Schmerzhafte, getreidekorngroße Infektion von Liddrüsen am Lidrand.

Katarakt (Grauer Star)

Trübung der kristallinen Linse, erfordert in den meisten Fällen eine einfache und unkomplizierte chirurgische Entfernung der Linse.

Glaukom (Grüner Star)

Gruppe von Erkrankungen die durch Schädigung der Netzhaut und des Sehnervs gekennzeichnet ist und zu fortschreitendem Gesichtsfeldverlust führen kann. Glaukom kann durch erhöhten Augeninnendruck gekennzeichnet sein (z.B. das chronische Offenwinkelglaukom), kann jedoch auch ohne erhöhten Augeninnendruck auftreten (Normaldruckglaukom). Ein Glaukom ist, außer beim Glaukomanfall (auch Winkelblockglaukom genannt), nicht mit Schmerzen verbunden und kann vom Patienten nicht wahrgenommen werden. Um der Gesichtsfeldschädigung entgegenzuwirken, sind sowohl pharmazeutische wie auch chirurgische Behandlungen möglich.

Chalazion (Hagelkorn)

Durch chronische Entzündung hervorgerufene Schwellung der Lidhaut. Erbsengroß, derb, meist wenig schmerzhaft.

Hornhautgeschwür

Lokaler Verlust von Hornhautoberflächengewebe, im allgemeinen verursacht durch bakterielle bzw. durch Pilz- oder Virusinfektionen.

Astigmatismus (Hornhautverkrümmung)

Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Durch eine nicht ideal geformte Hornhaut entsteht ein verzogenes Bild. Gerade Linien werden gekrümmt wahrgenommen. Der Augenarzt gleicht dies mit Korrekturgläsern aus.

Iritis

Entzündung der Regenbogenhaut

Keratitis

Sammelbegriff für meist schmerzhafte Erkrankungen der Hornhaut des Auges. Kann durch Bakterien, Viren, Pilze, Strahlungen, Chemikalien und sonstige Reize verursacht werden.

Konjunktivitis (bakterielle)

Okuläre Infektion, die die Bindehaut miteinbezieht, verursacht durch bakterielle Erreger.

Myopie (Kurzsichtigkeit)

Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild, der Brennpunkt der Linse befindet sich vor der Netzhaut. Der Augenarzt bestimmt die Stärke der Brille oder der Kontaktlinse, die notwendig ist, um scharf zu sehen (negative Dioptrien)

Altersabhängige Makuladegeneration

Eine Degeneration der Retina, die zu bleibendem Verlust der zentralen Sehschärfe (Visus) führt. Bei Menschen über 50 Jahren die häufigste Ursache für Sehverschlechterungen.

Zystoides Makulaödem

Schwellung der Retina (Netzhaut) im Bereich der Makula (Stelle des schärfsten Sehens), meistens ein vorübergehender Zustand. Tritt manchmal nach Kataraktoperation auf.

Mouches volantes (Mückenschwarm)

Partikel, die im Glaskörper schwimmen und Schatten auf die Netzhaut werfen. Von Patienten oft als Flecken wahrgenommen. Treten im Alter häufiger auf.

Okuläre Allergie

Im allgemeinen als allergische Konjunktivitis bezeichnet; Überempfindlichkeit der Bindehaut (feuchte Haut , die das Augenweiß und die Innenseite der Augenlider bedeckt).

Gigantopapilläre Konjunktivitis (Pflastersteinbindehaut)

Bindehautentzündung, die unter den Augenlidern ein kopfsteinpflasterartiges Muster bildet. Zusammenhang mit permanentem Tragen weicher Kontaktlinsen oder auch allergiebedingt.

Rotes Auge

Ein allgemeiner Ausdruck zur Beschreibung eines Zustandes, bei dem die konjunktivalen oder ziliären Blutgefäße erweitert sind. Es gibt verschiedene mögliche Ursachen für diese Rötung. Zu den häufigsten zählen Allergien, Infektionen oder ein Trockenes Auge. Die tatsächliche Ursache im konkreten Fall kann nur der Augenarzt durch eine sorgfältige Untersuchung abklären.

Trockenes Auge - Syndrom

Trockenheit der Hornhaut oder Bindehaut aufgrund ungenügender Tränenproduktion oder Benetzung. Künstliche Tränen ersetzen die mangelnde Tränenflüssigkeit und schaffen rasch Linderung.

Uveitis

Entzündung im Inneren des Auges. Betroffen sein können Iris (Regenbogenhaut), der Ziliarkörper (Strahlenkörper) oder die Chorioidea (Aderhaut).

Hyperopie (Weitsichtigkeit)

Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild, der Brennpunkt der Linse befindet sich hinter der Netzhaut. Der Augenarzt bestimmt die Stärke der Brille oder der Kontaktlinse, die notwendig ist, um scharf zu sehen (positive Dioptrien)