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Einblicke - Ausblicke

AcrySof® Cachet: vielversprechende Option zur Korrektur hoher Myopie

Die phake AcrySof Cachet kann Menschen mit mittlerer bis hoher Kurzsichtigkeit zuverlässig und langfristig stabil zu Brillenfreiheit verhelfen und weist dabei gleichzeitig ein gutes Sicherheitsprofil auf. Dies belegen erneut die sehr guten 3- Jahresdaten (n=104) der FDA-Zulassungsstudie.1 So hatte sich bereits eine Woche postoperativ das sphärische Äquivalent von präoperativ durchschnittlich -10,41 dpt auf -0,21 dpt verbessert und blieb über die gesamte dreijährige Beobachtungsdauer stabil. Ohne Korrektur erreichte knapp die Hälfte der Patienten (46,2 %) einen Visus von 1,0, fast alle Patienten (97,1 %) erreichten 0,5. Damit liefert die AcrySof Cachet mindestens die gleiche Effizienz wie andere phake Intraokularlinsen (pIOL) (Abb.)2,3. Gleichzeitig ist sie sehr einfach durch eine minimale Inzision implantierbar, muss nicht in der Iris enklaviert werden und erfordert keine Iridektomie. Die Komplikationsrate ist äußerst niedrig, Pupillenovalisierungen, Pupillarblock oder Netzhautablösung traten gar nicht auf. Auch die Ergebnisse zur Endothelgesundheit sind sehr ermutigend: Massive Endothelzellverluste, wie sie in der Vergangenheit von anderen kammerwinkelgestützten pIOL berichtet wurden, traten mit der AcrySof Cachet bislang gar nicht auf. Der jährliche chronische Endothelzellverlust betrug nach drei Jahren durchschnittlich 0,41 % zentral und 1,1 % peripher und lag damit unterhalb dem in der ISO-Richtlinie 11979-10 für phake Intraokularlinsen festgelegten Wert von 2 %.4 Im Vergleich dazu wurden für andere kammerwinkelgestützte pIOL nach drei Jahren kumulierte Endothelzellverluste von 4,18 % bis 15,32 % beschrieben, 5,6 nach Implantation Iris-fixierter pIOL traten Werte zwischen 0,7 % und 17,6 % auf.7,8 Insgesamt, so das Fazit der Autoren, ermöglicht die AcrySof Cachet eine sehr effektive Myopie-Korrektur bei guter Vorhersagbarkeit und Sicherheit und stellt daher eine vielversprechende Option zur Korrektur hoher Myopien dar.

Quelle:

M. Knorz et al., J Cat Refract Surg 2011; 37:469-480; (2) Stulting et al., Ophthalmology 2008; 115:464-471; (3) ITM Study Group. Ophthalmology 2004; 111:1683-1692; (4) International Organization for Standardization. Ophthalmic Implants – Intraocular Lenses – Part 10. Phakic Intraocular Lenses. Geneva, Switzerland,ISO, 2006; (ISO 11979-10); (5) R. A. Silva et al., Arch Ophthalmol 2008; 126:775– 781; (6) J. Javaloy et al. J Refract Surg 2007; 23:147–158; (7) C. Budo et al. J Cat Refract Surg 2000; 26:1163–1171; (8) J. L. Menezo et al., J Refract Surg 1997; 13:545–555.

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