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D-Kartusche ermöglicht minimale Inzision
Auf dem Weg zu einer noch sichereren, astigmatismusneutralen Kataraktchirurgie ist die weitere Reduktion der Inzisionsgröße eine entscheidende Entwicklung. In einer prospektiven, randomisierten Studie mit 100 Patienten verglichen T. Kohnen und O. Klaproth, welche Inzisionsgrößen zur Implantation der AcrySof® SN60WF erforderlich sind. Dabei wurden zwei Implantationsmethoden (direkte bzw. Wund-assistierte Implantation) und zwei Kartuschentypen (C- bzw. D-Kartusche) vergleichend untersucht. Die geringste Inzisionsgröße von durchschnittlich nur 2 mm wird bei einer Wund-assistierten Implantation mittels D-Kartusche erzielt. Die Autoren halten zudem fest, dass mit den getesteten Injektorsystemen die Wundränder mit ca. 3-4 % nur sehr geringfügig gedehnt wurden.
T.Kohnen, O. Klaproth, J Cat Refract Surg 2008; 34:1748-1753.