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Einblicke - Ausblicke

Monovision mit AcrySof® ReSTOR® für verbesserten Intermediärvisus

ReSTOR®-Patienten erreichen einen exzellenten Nah- und Fernvisus und einen funktionalen Intermediärvisus (Abb.3), mit dem die meisten Patienten durchaus zufrieden sind.
Zu diesen Ergebnissen kommen **J. F. Blaylock et al**. in einer Studie mit 20 Patienten, in der die erzielte Sehschärfe in unterschiedlichen Entfernungen nach bilateraler Implantation gemessen wurde. Eine Möglichkeit, den Intermediärvisus zu verbessern, sehen die Autoren im Monovisions-Ansatz, der ebenfalls in dieser Studie überprüft wurde. Dazu wird bei bilateraler ReSTOR®-Implantation die Zielrefraktion im dominanten Auge auf 0,0 dpt, im nicht dominanten Auge auf -1,0 dpt eingestellt. Dementsprechend liefert das dominante Auge einen exzellenten Nah- und Fernvisus und das nicht-dominante Auge den verbesserten Intermediärvisus, so dass der Patient in allen Entfernungen über ein sehr gutes Sehvermögen verfügt (Abb.4). Die Autoren weisen allerdings auch darauf hin, dass der Gewinn eines verbesserten Intermediärvisus mit leicht reduziertem Nah- und Fernvisus in einem Auge „bezahlt“ werden muss. Auch wenn diese Reduktion durch die Zusammenarbeit beider Augen nahezu ausgeglichen wird, sollte der Monovisions-Ansatz nur für Patienten gewählt werden, die aufgrund ihrer Lebenssituation häufig auf einen besonders guten Intermediärvisus angewiesen sind wie z.B. Musiker, Lehrer oder Hausfrauen. Die Autoren empfehlen dementsprechend eine besonders sorgfältige Patientenselektion und Information.

Quelle:

\J. F. Blaylock et al., J. Cat. Refract. Surg. 2006;32:1464-1473

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