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Wie verändert sich die Zielrefraktion, wenn die Intraokularlinse versehentlich verkehrt herum implantiert wird?

Dies hängt stark vom Optikdesign und der Brechkraft der Linse ab.
Bei anterior-bikonvexen Intraokularlinsen sind die Krümmungsradien von Vorder- und Rückfläche meist sehr ähnlich. Hier sind die Auswirkungen auf die Zielrefraktion nur sehr gering und erfordern keine Intervention. Anders bei posterior-bikonvexen und plano-konvexen Intraokularlinsen: erstere können in höheren Dioptrien eine myope Verschiebung, letztere eine hyperope Verschiebung hervorrufen. Ausgenommen von diesen Empfehlungen sind Intraokularlinsen mit asphärischer oder diffraktiver Optik, die in richtiger Orientierung implantiert werden müssen.

Quelle:

**Y. Nawa, et al**; J. Cat. Refract. Surg. 2005; 31:586-589

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