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Einblicke - Ausblicke

Neue Studien belegen: AcrySof® IQ verbessert Kontrastsehen signifikant

Während der ASCRS und DGII wurden einige überzeugende Ergebnisse zu asphärischen Intraokularlinsen präsentiert.
So zeigten U. Mester et al. in einer interindividuellen Studie an 42 Augen mit der asphärischen AcrySof® IQ, dass diese unter photopischen und mesopischen Bedingungen mit und ohne Blendung die Kontrastsensitivität der Patienten im Vergleich zur sphärischen SA60AT (12 Augen) signifikant verbessert, ohne dabei die Tiefenschärfe zu beeinträchtigen (Abb.). **Mester** wies darauf hin, dass auch die geringe Mittendicke der AcrySof® IQ zur Asphärizität beitrage, denn: „je dünner die Linse, desto weniger sphärische Aberrationen induziert sie.“ Dabei neige die AcrySof® IQ nicht zur Überkorrektur. Auch **H. P. Sandoval et al**. kamen zu dem Ergebnis, dass Patienten mit der asphärischen AcrySof® IQ weniger sphärische Aberrationen, eine bessere Kontrastsensitivität und demzufolge eine höhere Zufriedenheit aufweisen als Patienten mit der sphärischen SA60AT. Dezentrierung und Verkippung spielen dabei keine besondere Rolle wie **S. Pieh** und **W. Fiala** feststellten: bei durchschnittlichen Hornhäuten liefern asphärische Intraokularlinsen bis zu einer Dezentrierung von 0,45 mm und einer Verkippung von 6 Grad bessere Bildqualitäten als aberrationsfreie bzw. sphärische Intraokularlinsen.

Quelle:

**H. P. Sandoval et al**., ASCRS 2006; **U. Mester et al**., DGII 2006, V43; **S. Pieh, W. Fiala**, DGII 2006, R101;

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